DIE GRÜNEN IM KREIS HEILBRONN

Aufruf zur Kundgebung: Roma haben kein „sicheres Herkunftsland“! Keine Kompromisse beim Flüchtlingsschutz! Keine Zustimmung Baden-Württembergs zur geplanten Asylrechtsverschärfung! Samstag, 13. September 2014, Beginn: 12 Uhr Schloßplatz Stuttgart

    Vortrag "Windenergieausbau in Baden-Württemberg"

     

    Durch die grün-rote Landesregierung ist ein Ausbau der Windenergie in Baden-Württemberg wieder möglich. Nahezu jede Kommune möchte diesen durch einen Flächennutzungsplan räumlich steuern. Leider ist aber das Thema Windenergie aufgrund der jahrelangen Verhinderungsplanung der alten Landesregierung Neuland für viele Gemeinden. Die Bevölkerung, Kreisräte und Gemeinderäte werden mit einem wichtigen unbekannten Thema konfrontiert. Der Vortrag informiert über die Chancen und Möglichkeiten, aber auch über die Risiken der Windenergie. Dabei werden die Themen Bauleitplanung, Artenschutz, Immissionsschutz, Technik und Wirtschaftlichkeit vorgestellt.

     

    Der Dozent Benjamin Friedle wurde bei der diesjährigen Kommunalwahl in den Gemeinderat Obersulms gewählt. Er arbeitet beim Bürgerwindpark Hohenlohe aus Niedernhall, welcher seit 1999 mit 400 Hohenlohern sechs Windenergieanlagen im Landkreis Schwäbisch Hall betreibt. Derzeit befindet sich eine weitere Windenergieanlage im Stadtgebiet Ansbach in Bau.

     

    Die Veranstaltung findet am 12.09.2014 um 19.30 Uhr im DGB-Haus, Gartenstraße 64, Heilbronn statt.  

     

    Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

    Neue Ganztagsangebote an Schulen im Stadt- und Landkreis Heilbronn

    An 7 Schulen wird es ab dem kommenden Schuljahr ein Ganztagsangebot geben. Ralf Roschlau vom Kreisvorstand der Grünen stellt dazu fest: „Kommunen und Schulen können flexibel auf den Bedarf vor Ort reagieren. Die Konzepte sind familienfreundlich und versprechen bessere Lernerfolge.“

    Zahlreiche Schulen im Stadt- und Landkreis stellen ihren Unterricht auf das neue Ganztageskonzept um. Ab dem kommenden Schuljahr 2014/2015 besteht nun auch an der Bad Friedrichshaller Grundschule Plattenwald, der Eichbottschule in Leingarten, der Kurmainzschule in Neudenau, in Heilbronn an der Pestalozzischule, an der Lauffener Hölderlin-Grundschule sowie an der Kurt-von Marval-Schule in Nordheim und der Grundschule Neuhütten ein attraktives Ganztagsschulangebot. „Der Ganztagesbetrieb verspricht wesentliche Vorteile: Durch das erweiterte Schulangebot stärken wir den Bildungserfolg der Schülerinnen und Schüler und leisten zugleich einen wichtigen Beitrag zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf“, erklärt der Landtagsabgeordnete Daniel Renkonen.

    Das Kultusministerium hat die Anträge positiv geprüft, so dass der Ganztagsbetrieb im September starten kann. Genehmigungsgrundlage ist die vor kurzem vom Landtag beschlossene Änderung des Schulgesetzes. Diese ermögliche die flächendeckendende Einführung von Ganztagsangeboten an Grundschulen. „Dabei haben wir darauf geachtet, dass Kommunen und Schulen bei ihren Konzepten flexibel auf die Bedürfnisse vor Ort reagieren können“, fügt Renkonen hinzu. Sie dürfen verschiedene Formen anbieten – verpflichtend oder freiwillig, mit sieben oder acht Zeitstunden an drei oder vier Tagen in der Woche. Dabei haben die Schulen die Eltern und ihre Wünsche miteinbezogen und können ihnen die Lösung anbieten, die vor Ort am besten funktioniert. Um das zu garantieren, wurde im Gesetz die Rolle der Schulkonferenz und damit die Mitbestimmungsrechte der Eltern gestärkt.

    Die grüne Landtagsfraktion betont darüber hinaus, dass die Ganztagsschule mehr ist als Betreuung. Sie erlaube neue Gestaltungsmöglichkeiten des Lernprozesses. Über den Tag verteilt können sich traditioneller Unterricht, individuelle Vertiefungsphasen und Übungszeit, musische Angebote oder Sport abwechseln. Hausaufgaben werden in der Schule mit Hilfe der Lehrkräfte erledigt. Diese so genannte Rhythmisierung verspricht nach Ansicht von Bildungsforschern den größten Lernerfolg. Die Schulen können Akteure etwa aus den Bereichen Sport, Kultur, Musik oder Jugendarbeit, in ihr Ganztagskonzept einbeziehen. Die Finanzierung der Zusammenarbeit kann aus dem Kooperationsbudget erfolgen.

    In den kommenden Jahren rechnet die Landesregierung mit einem weiteren Anstieg der Ganztagsschulen im Grundschulbereich. Bis zum 1. Oktober können Schulträger weitere Anträge auf Ganztagsschule beim Kultusministerium einreichen. Bis 2023 sollen landesweit rund 70 Prozent der Grundschulen ein Ganztagsangebot einrichten.

    Für den Heilbronner Kreisverband der Grünen stellt Alfred Pehrs fest: „Es bewegt sich endlich etwas in der baden-württembergischen Schullandschaft, seit Grün-Rot regiert. Wenn jetzt altgediente CDU-Politiker bemängeln, der Ausbau von Ganztagsschulen gehe nicht schnell genug voran, so grenzt das schon an galoppierende Vergesslichkeit. Als 2004 die damalige rot-grüne Bundesregierung die erste Ganztagsoffensive startete, wurde dies doch allen voran von der baden-württembergischen CDU vehement bekämpft.“

    Pressemitteilung zur KMV mit Harald Ebner, MdB

    Genmais mit unheimlichen Risiken für Umwelt und Gesundheit – das war der Tenor eines Vortrags von Harald Ebner MdB, Sprecher für Agro-Gentechnik der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, beim Kreisverband der Grünen in Heilbronn.

     

    Zu den Heilsversprechen der Gentechnik gehört die Aussage, die Ernährung für die wachsende Weltbevölkerung zu sichern. Eine Anfrage von Harald Ebner an die Bundesregierung ergab: „Die Bundesregierung hat erschreckend wenig zu bieten.“

    So stellte sich die Aussage, die Erträge von Mais und Baumwolle in Mali seien durch gentechnisch veränderte Pflanzen gesteigert worden, als bloßes Szenario heraus.

    Ein weiteres Beispiel für den Unsinn mit gentechnisch veränderten Pflanzen sei der „Golden Rice“, der mit einem Gen so verändert wurde, dass er Provitamin A enthält. Dies solle die Sehkraft verbessern und der Erblindung vorbeugen sowie die Kindersterblichkeit senken. Die für die Gesundheit erforderliche Menge an Provitamin A ist aber nur in 2 ½ kg Reis trocken täglich enthalten. In den entsprechenden Ländern fehlten aber z.B. Fette, die dem Körper erst die Aufnahme der Vitamine ermöglichen. Es sei besser, die Ernährungsgewohnheiten umzustellen und z.B. Gemüse anzubauen.

     

    Die Menge der Nahrungsmittel sei nur der kleinste Teil, die Probleme liegen in Lagerung und Verteilung. „Es sind max. 10% Ertragssteigerung durch Gentechnik möglich. Die Gentechnikforschung in Deutschland ist  total überfördert“, so Ebner.

    So seien trockenheitsresistente Züchtungen viel komplizierter als gedacht. Auf konventionellem Wege wurden bessere Erfolge erzielt.

     

    Die Mehrheit der Bevölkerung lehnt gentechnisch veränderte Nahrungsmittel ab – und trotzdem hat sich die Bundesregierung bei der Abstimmung in der EU über den Anbau von Genmais 1507 enthalten anstatt mit nein zu stimmen. Auch SPD und CSU, angeblich gentechnikkritisch, haben einen Antrag der Grünen im Bundestag für ein europäisches Genmais-Verbot im Januar abgelehnt.

    Am 11. Februar hat die EU die Zulassung des Maises Pioneer 1507 beschlossen. Dieser Mais hat zwei Eigenschaften: Er ist herbizidtolerant gegen Glyphosat und Glyfosinat und er produziert ein Gift gegen den Maiszünsler. Dieses Gift bedroht aber auch andere Insekten. Das Pestizid Glyfosinat kann menschliche Embryonen schädigen.

    Zudem führt der Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen zu einem erhöhten Pestizid-

    einsatz, da auch die Beikräuter gegen Herbizide immun werden und Schädlinge Resistenzen gegen das Gift entwickeln.

    Dies ist ein weiteres Beispiel dafür, dass die Gentechnik große unerforschte Risiken beinhaltet.

    Ebner forderte die Verbraucher auf, Druck auf die Regierung und auf Handelsbetriebe und Molkereien auszuüben, die sich nicht von gentechnisch veränderten Lebensmitteln distanzieren.

    Der Bauernverband empfiehlt seinen Mitgliedern derzeit den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen nicht. Er spricht sich aber auch nicht dagegen aus.

     

    Die EU erteilt im Augenblick weitere Importzulassungen für gentechnisch veränderte Pflanzen; die Bundesregierung tut nichts dagegen, sondern setzt auf nationale Anbauverbote als Lösung. Dies führt jedoch zu zu vielen kleinteiligen Flächen, die die Ausbreitung durch Pollen nicht verhindern können.

    Heilbronn habe ein positives Signal gesetzt mit der Resolution gegen Grüne Gentechnik, lobte Ebner.

    Einladung zur Mitgliederversammlung mit Harald Ebner, MdB

    Liebe Grüne, liebe Freundinnen und Freunde,

     

    wir laden Euch herzlich zu unserer ersten Mitgliederversammlung nach den Europa- und Kommunalwahlen ein. Die Mitgliederversammlung findet am Montag, den 07.07.2014, um 20.00 Uhr im La Toscana (Südstraße 88, 74072 Heilbronn) statt.

    Folgende Tagesordnung schlagen wir vor:

     

    1.    Begrüßung

    2.    Gentechnik – aktuelle Situation & grüne Positionen Vortrag Harald Ebner, MdB mit anschließender Diskussionsrunde

    3.    Wahl-Nachlese

    4.    Abstimmung des Antrags zur Satzungsänderung (s. Erläuterung)

    5.    Sonstiges

     

    Wir freuen uns auf euer Kommen!

    VIELEN DANK!

     

    Der Kreisverband Heilbronn bedankt sich für das tolle Wahlergebnis.

    Im Land- und Stadtkreis verzeichneten wir insgesamt bei den Kommunalwahlen einen Stimmenzuwachs. Bei den Wahlen zum Europäischen Parlament konnten wir uns Ergebnis weitestgehend halten. Wir freuen uns über das Vertrauen der Wählerinnen und Wähler!

     

    Mit einem Plus von 2,2 % wird unsere Fraktion im Heilbronner Gemeinderat noch stärker. Neue Impulse und neuer Elan sollen die Stadtentwicklung entscheidend prägen. Auch unsere Kreistagsfraktion vergrößert sich durch ihr gutes Ergebnis um ein Mandat.

     

    Vielen Dank auch an unsere Helferinnen und Helfer, die uns in den anstrengenden zurückliegenden Wochen großartig unterstützt haben.

    "Grüne" Woche im Unterland

     

    Zu gleich vier hochkarätig besetzten Veranstaltungen laden die Heilbronner Grünen in der Woche vom 12. bis 16. Mai 2014 ein.

     

    MdB Gerhard Schick macht den Anfang mit der Vorstellung seines Buches „Machtwirtschaft – Nein danke“ am  Montag, den 12. Mai, um 18.30 Uhr in der Buchhandlung „Dichtung & Wahrheit“, Heilbronn, Hafenmarktpassage.

     

    MdEP Rebecca Harms, unsere EU-Spitzenkandidatin, trifft sich am Dienstag, den 13. Mai, um 9 Uhr in Heilbronn mit OB Harry Mergel und Vertretern der Grünen. Anschließend ist ein Spaziergang über den Markt in Heilbronn vorgesehen, wo sie mit Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen will.

     

    MdEP Sven Giegold, EU-Spitzenkandidat

    Die Veranstaltung wurd abgesagt!

     

    Maria Heubuch, unsere baden-württembergische Spitzenkandidatin für die EU-Wahl, ist am Freitag, den 16. Mai, um 16 Uhr zu einer Kundgebung zur EU-Wahl in Heilbronn am Hafenmarkt. Dort wird auch Susanne Bay, die Heilbronner Fraktionsvorsitzende, zur Kommunalwahl sprechen. Im Anschluss daran werden die beiden Politikerinnen auf dem „grünen Sofa“ das Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern suchen.

     

    Weine aus der Region – auf dem Weg nach Brüssel  Unter diesem Thema laden wir alle interessierten Bürgerinnen und Bürger als Abschluss dieses Tages um 20 Uhr zu einer Weinprobe mit Maria Heubuch nach Neipperg, Wilhelmshof 2, ins „Winzercafé“ ein. Mit dabei sein werden Vertreter des regionalen Weinbaus, die ihre Weine vorstellen, und unsere KandidatInnen für die Kreistagswahl, die sich auf Ihre Fragen und Anregungen freuen. Ein Unkostenbeitrag wird nicht erhoben, dafür werden wir ein Spendenkässchen aufstellen.