Alex Link kandidiert im Wahlkreis Neckar-Zaber 266 für den Bundestag

Liebe Freundinnen und Freunde,

 

dies ist die beste Zeit, um politisch zu sein. Die Liste drängender Herausforderungen ist lang: Die Klimakrise, der unwiederbringliche Verlust an Biodiversität, steigende Fremdenfeindlichkeit, bröckelnder Zusammenhalt, Armut (auch im eigenen Land) oder die Bewältigung von Corona. Aber jede Krise birgt auch die Chance, stärker daraus hervorzugehen und neu zu gestalten. Wie wollen wir in Zukunft nachhaltiger wirtschaften? Wie fair gehen wir mit bestimmten sozialen Gruppen oder Arbeitnehmer*innen wirklich um? Wir brauchen jetzt den Zeitgeist, zusammen diese Aufgaben mit radikalem Gestaltungswillen anzupacken und als öffentliche, politische Gemeinschaft zu lösen.

 

Mein Name ist Alex, ich bin 30 Jahre alt, studierter Politikwissenschaftler und arbeite derzeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter für Anna Christmann im Bundestag. Für grüne Politik setze ich mich seit Jahren ein: Ich war Sprecher der LAG Wissenschaft, bin Delegierter in der BAG und war Sprecher eines Ortsverbands in Stuttgart sowie beruflich im Wissenschaftsministerium und bei einer Landtagsabgeordneten tätig. Und nun möchte ich gemeinsam mit euch die angesprochenen, drängenden politischen Fragen unserer Zeit anpacken. Dabei gibt es einige Schwerpunkte, die mich seit Jahren besonders bewegen: Demokratie & (Zivil-)Gesellschaft, Sozialpolitik und nachhaltige Technologie und Innovationen.

 

Update für Demokratie & Upgrade für die Gesellschaft

Eine intakte Demokratie lebt nicht nur davon, was der Staat macht. Im Gegenteil, sie lebt von einer intakten Zivilgesellschaft. Halle, Hanau, Black Lives Matter usw. zeigen: Wir müssen in das soziale Kapital investieren, in das „Zwischenmenschliche“. Deswegen will ich bürgerschaftliches Engagement und Ehrenamt spürbar stärken. Sie sind die Herzkammern einer lebendigen Zivilgesellschaft und lebenswerter, kommunaler Gemeinschaften. Wir müssen gemeinnützige Organisationen – von der NGO bis zum kleinen Verein – unterstützen, anstatt ihnen Knüppel zwischen die Beine zu werfen. Wir brauchen ein Gemeinnützigkeitsrecht, das Sicherheit gibt, weniger Bürokratie im Ehrenamt, spürbare Anerkennung für Engagierte und finanzielle Förderung dort, wo z.B. Vereine existenzbedroht sind. Eine aktive und kritische Zivilgesellschaft ist das Fundament für eine Demokratie.

Wir müssen aber auch an die Institutionen ran. 70% der Deutschen wünschen sich mehr Einbindung in politische Prozesse. Ich setze mich schon lange für mehr Bürger*innenbeteiligung auf Bundesebene ein, z.B. die Einführung von Bürger*innenräten als Beratungsgremien. Nur im Diskurs zwischen Politik und Gesellschaft können wir Lösungen für große Fragen unserer Zeit entwickeln. Das heißt aber nicht, dass man nicht auch weiterhin über die Einführung direktdemokratischer Elemente, z.B. bundesweiter Volksinitiativen, reden muss. Ich bin der festen Überzeugung, dass wir durch mehr Einbindung unsere bewährte repräsentativ-parlamentarische Demokratie stärken können.

 

Aufbruch in den Sozialstaat des 21. Jahrhunderts

Deutschland ist eines der wirtschaftlich erfolgreichsten Industrieländer der Welt, auf der anderen Seite mit der höchsten Ungleichverteilung an Vermögen. Die ärmere Hälfte besitzt keine 2% des Gesamtvermögens. Zudem sind ein Fünftel aller Kinder von relativer Armut bedroht, fast so viele Rentner*innen von Altersarmut. Immer noch muss eine Million Erwerbstätige ihr Einkommen mit Hartz IV aufstocken, um leben zu können. Vom Wohlstand der letzten Jahrzehnte haben also längst nicht alle profitiert und die Corona-Krise wird die soziale Ungleichheit noch verschärfen. Ja, wir müssen über die Besteuerung von Vermögen sprechen und was mit der Einkommenssteuer nach dem Soli passiert. Unsere Konzepte zu einer Kindergrundsicherung oder fairen Garantierente liegen ebenfalls vor, wir müssen sie nur endlich umsetzen! Auch die Anpassung des Mindestlohns ist notwendig, um im Alter trotz lebenslanger Arbeit nicht unter die Grundsicherung zu fallen.

 

Viel wichtiger finde ich aber, dass wir über Chancen reden. In Deutschland sind die Aufstiegschancen so stark von Elternhaus und Herkunft vorbestimmt, wie in wenigen anderen Industrieländern. Wir müssen die Arbeitslosenversicherung zu einer Arbeitsversicherung ausbauen. Das heißt für mich: ein Recht auf Weiterbildung für jeden und Hartz IV überwinden. Aber wir müssen auch die soziale Durchlässigkeit an (Hoch-)Schulen drastisch erhöhen. Wir brauchen endlich wieder eine Sozialpolitik, die den Menschen mit seinen Fähigkeiten und Potenzialen in den Vordergrund stellt. Dafür stehen für mich GRÜNE.

 

Mit Innovationen in eine nachhaltige Gesellschaft

Seit vielen Jahren setze ich mich zudem intensiv mit Forschungspolitik auseinander. Wir werden nicht mit einer einzelnen Innovation alle unsere Probleme lösen, z.B. den Klimawandel. Klar ist für mich aber: Ohne Innovationen werden wir den Weg in eine nachhaltige Gesellschaft nicht schaffen. Wir müssen noch viel mehr in die Erforschung nachhaltiger Technologien investieren, z.B. die Batteriezellenforschung, Solarzellenforschung, Wasserstofftechnologien, künstliche Intelligenz für effiziente Stromnetze, eine digitale Landwirtschaft mit weniger Düngemitteleinsatz und vieles mehr.

 

Dazu bauen wir die Bundesagentur für Sprunginnovationen aus und richten ihre Arbeit klar an den UN-Nachhaltigkeitszielen aus. Auch vom Bund sollten „Reallabore“ gefördert werden, in denen Wissenschaft, Zivilgesellschaft und lokale Wirtschaft vor Ort Lösungen erarbeiten. Wie schaffen wir ein Rufbus-System für unseren Landkreis? Welche Veränderungen brauchen wir, um den Pestizideinsatz im Weinbau zu reduzieren? Was kann die Digitalisierung leisten, wenn Ärztemangel herrscht? Solche Innovationsprojekte will ich hier vor Ort sehen. Ich möchte aber auch, dass wir noch mehr Forschung zu lokalen Klimawandelfolgen ermöglichen.

 

Mit eurem Mandat die Zukunft für Neckar-Zaber gestalten

Ich bin selbst in einer ländlichen Region aufgewachsen. Ich kenne die Herausforderungen, die einem täglich begegnen: Wenn der letzte Bus um 20 Uhr fährt, die Schule eine halbe Stunde weit entfernt ist, Funklöcher klaffen, das Breitbandinternet nicht funktioniert und konventionelle Intensivlandwirtschaft Ökosysteme zerstört und das Grundwasser mit Nitrat belastet.

 

Ich bin tief überzeugt, dass die Region Neckar-Zaber eine ländliche Region mit höchstem Zukunfts- und Innovationspotenzial ist. Maschinenbau, Automobil- und Elektroindustrie sind auch hier stark, stehen jedoch vor einem herausfordernden Strukturwandel wie überall. Das braucht z.B. eine gute Innovations- und Forschungsförderung genauso wie eine gute Infrastruktur. Dafür will ich mich einsetzen, genauso wie für Innovationen in eine nachhaltigere lokale Agrarwirtschaft, die den Einsatz von Pestizid- und Düngemitteln massiv herunterfährt, das Tierwohl nicht aus den Augen verliert und gesunde Lebensmittel produziert.

 

Jetzt ist die beste Zeit, alles in die Wagschale zu werfen und sich politisch zu engagieren. Das möchte ich mit euch in der Region Neckar-Zaber tun. Ich würde mich über eure Unterstützung freuen.

Euer

 

 

Über mich:

Geboren am 01.05.1990 in Flensburg

Beruf: Wissenschaftlicher Mitarbeiter Bundestag

Politikwissenschaftler, M.A.

 

GRÜNES

 2016-2017: Sprecher OV Stuttgart Obere Neckarvororte

2017-2019: Sprecher LAG Wissenschaft, Hochschule, Technologiepolitik

Seit 2017: Delegierter BAG Wissenschaft, Hochschule, Technologiepolitik

 

KONTAKT & MEHR

www.alexlink.net/ueber-mich

 

 

Alexander Link kandidiert für den Wahlkreis 266 Neckar-Zaber