DIE GRÜNEN IM KREIS HEILBRONN

Spaziergang am Heuchelberg mit Gerhard Schick

Förster Jens Hey hatte sich die Zeit genommen, um dem Bundestagsabgeordneten Gerhard Schick zusammen mit den Bundestagskandidat*innen Catherine Kern und Thomas Fick eine kleine Führung durch den Heuchelberger Wald anzubieten. Gemeinsam mit einer Gruppe von ca. 20 Interessierten zeigte er die Besonderheiten des Heuchelbergs auf. Ein Kleinod, das nicht unter den Begriff der üblichen Forstwirtschaft fällt, sondern allmählich renaturiert werden soll. So wies Herr Hey auf eine Gruppe Nadelbäume hin und meinte dann: "Die gehören hier eigentlich gar nicht hin." Langsam soll hier wieder ein Mischwald entstehen, wie er früher üblich war. Gerhard Schick interessiserte sich sehr für die Details, die der Förster über die Entwicklung des Waldes unterhalb der Heuchelberger Warte berichten konnte. "Der Wald ist ein Gebiet, in dem nicht gedüngt und nicht gespritzt wird", griff der finanzpolitische Sprecher der Grünen im Bundestag die Information des Försters auf, "und trotzdem ist das zu wenig". Denn die Artenvielfalt geht auch im Wald zurück - "die Statistik bekommt hier ein ganz anderes Gewicht, wenn wir selbst merken, dass wir im Wald weniger Insekten sehen, weniger Pflanzen und weniger Tiere", verdeutlichte er im Diaolg mit dem Förster und den interessierten Bürger*innen. Er betonte, dass es daher es das oberste Ziel der Grünen sei , sich für eine intakte Natur einzusetzen und zitierte den Satz von Barack Obama, den dieser beim Pariser Klimaschutzabkommen gesagt hat: "Wir sind die erste Generation, die die Folgen des Klimawandels spürt, und wir sind die letzte, die etwas dagegen tun kann". Ein richtiger Schritt in diese Richtung sei zum Beispiel auch der Naturschutzpark Schwarzwald. Letztendlich sei alles miteinander verknüpft: "Ohne Agrarwende, Energiewende und Klimaschutz werden wir keine besseren Bedingungen für uns und unsere Umwelt schaffen können und dafür setzen wir uns ein!"

 

 

Gerhard Schick MdB zusammen mit dem Förster Jens Hey aus Leingarten und den Interessieren im Heuchelberger Wald (Foto: Gudula Achterberg)