Vom Landtag an die Basis - Kreisgrüne nutzten Gesprächsrunde mit Daniel Renkonen

Direkt aus dem Landtag war Daniel Renkonen (MdL), Betreuungsabgeordneter des Grünen Kreisverbands Heilbronn, vergangene Woche zur Mitgliederversammlung nach Leingarten gekommen. Die Gelegenheit, Fragen zu stellen und  Positionen der Grün-Roten Landesregierung zu diskutieren, nahmen die Kreisgrünen lebhaft wahr. Bei der Landtagswahl im März gehe es für seine Partei darum, Mandate zu erringen, weniger um Prozente, machte Renkonen klar: Bei vielen weißen Flecken auf Baden-Württembergs Landkarte zeigte er sich hoffnungsvoll, dass die KandidatInnen an der Basis mit Rückendeckung des Ministerpräsidenten punkten können – auch im Stadt- und Landkreis Heilbronn. Renkonen kennt die Themen, die vor Ort im Fokus stehen: die Zabergäubahn, der Ruf nach mehr sozialem Mietwohnungsbau, der sich nicht in Scheinlösungen erschöpfen dürfe, die Energiepolitik, die mit falschen Prioritäten im EEG kämpft und den Atomausstieg stabilisieren muss oder die Flüchtlingsthematik, die er in Baden-Württemberg auf einem guten Weg sieht. Da ist Renkonen überzeugt: „Die CDU würde es nicht besser können.“ Sorge hat er, wenn CDU-Spitzenkandidat Guido Wolf den Schafspelz anlegt und mit einer Anhäufung an Neinsagerthemen der AfD zuarbeite. Klar lehnt der Landespolitiker ab, dass das Gymnasium angetastet wird und sieht das sehr gut genutzte Beteiligungsportal zum Bildungsplan als Erfolg. Vor Ablauf der Legislatur Ende April rechnet er allerdings nicht damit, dass der neue Bildungsplan in Kraft tritt.